Österreichische Vereinigung für Supervision
Die ÖVS

10 Jahre ÖVS

10 Jahre Österreichische Vereinigung für Supervision* (ÖVS News 5/2004 Sondernummer)

Ingrid Walther 

Wenn in diesem Band der ÖVS-Schriftenreihe vom methodischen Verständnis der Supervision sowie von den Techniken und Tools, die SupervisorInnen verwenden, die Rede ist, so geschieht dies vor dem Hintergrund einer Entwicklung, die sich aus vielfältigen Quellen speist und die dem mittlerweile breiten Fluss „Supervision in Österreich“ sein aktuelles Gesicht verleiht. Ein Gesicht, das vieles gemeinsam hat mit dem Supervisionsverständnis und den Supervisionstraditionen der anderen in der ANSE1 zusammengeschlossenen nationalen Supervisorlnnenverbände, das aber auch seine Besonderheiten aufweist, wie sie sehr eindrücklich Joachim Sauer in seinem Artikel zur Geschichte der Supervision in Österreich2 beschrieben hat. Anlässlich des heurigen 10-jährigen Gründungsjubiläums der Österreichischen Vereinigung für Supervision unternehme ich aus einem sehr persönlichen Blickwinkel den Versuch, einen kurzen Abriss der „Geschichte“ der ÖVS zu geben.

Meine Perspektive als Gründungsmitglied, Vorstandsmitglied und schließlich Geschäftsführerin der ÖVS wird dabei manches außer Acht lassen, was anderen wichtig und bedeutsam war. Ich ersuche daher alle Betroffenen und Beteiligten, diese Darstellung als etwas zu sehen, das durch andere Sichtweisen und anderes Wissen zu ergänzen ist. So wie sich die ÖVS und mit ihr die Supervision in der Zukunft weiter entwickeln wird, so wird auch das Bild von der ÖVS und ihrer Geschichte durch weitere Facetten angereichert werden. Dieser Beitrag soll daher einen Anstoß zu weiteren produktiven Auseinandersetzungen mit der Geschichte und der Weiterentwicklung unserer Berufsvereinigung geben.

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