Bundeslandgruppen

„Dialog in der Supervision? – Welcher Dialog?“

Workshop mit Wolfgang Schüers

Copyright: ÖVS Steiermark

Am Freitag den 31. Jänner trafen sich trotz widrigster Wetterbedingungen (Schneefall bis in die Niederungen und Glatteis auf den Straßen) 20 SupervisorInnen im Volksbildungsheim Schloss St. Martin, um sich gemeinsam mit Wolfgang Schüers dem Thema „Dialog in der Supervision“ zu widmen.

Wolfgang präsentierte den TeilnehmerInnen die unterschiedlichen Zugänge zum Dialog in leicht verdaulichen Dosen, streute kleinere Gruppenübungen ein, und zeigte zwischendurch auch sein großes kabarettistisches Talent. [Weiterlesen…]

Wandertalk „Grenzenlos supervidieren“

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am 19. Oktober zehn steirische ÖVS-Mitglieder um das herbstliche Prachtwetter für eine Wanderung durch die Heiligengeistklamm bei Leutschach zu nutzen. Bei der Kirche Sveti Duh wurde die slowenische Grenze überquert und ein gemeinsames Mittagessen eingenommen um anschließend den Rückweg zum Ausgangspunkt Spitzmühle anzutreten.

Der gemeinsame Tag ermöglichte nicht nur eine landschaftlich eindrucksvolle Wanderung bei wunderbarem Wetter, sondern vor allem einen regen kollegialen Austausch unter den Beteiligten: Erfahrungswerte in der eigenen beraterischen Tätigkeit wurden dabei ebenso angesprochen wie konkrete Ideen für künftige Veranstaltungen oder gemeinsame Aktivitäten. Summa summarum ein genussvoller und anregender Tag, der dem anvisierten Motto „Mal sehen was im Geh´n entsteht, bevor uns was im Steh´n entgeht“ mehr als gerecht wurde.

Die Organisation in Supervision und Coaching

Weiterbildung mit Astrid Schreyögg für steirische ÖVS-SupervisorInnen

Weiterbildung mit Astrid Schreyögg für steirische ÖVS-SupervisorInnenDa der Faktor „Organisation“ in Supervision und Coaching eine zentrale Rolle einnimmt und der Fokus in der Praxis oftmals – so unsere Annahme – auf Person und Gruppe liegt, hat das ÖVS-Bundeslandteam Steiermark Fr. Dr.in phil. Astrid Schreyögg aus Berlin trotz Pensionierungsplänen zu einem zweitägigen Weiterbildungsseminar zum Thema verpflichten können, welches kurz nach der Ausschreibung bereits mit über 20 Anmeldungen ausgebucht war. Am 14.06. und 15.06.2013 fand im Hotel Daniel in Graz diese zweitägige, hochqualitative Fortbildungsveranstaltung für steirische ÖVS SupervisorInnen statt.

Zentrales Thema war die Organisation als System in unserer Arbeitswelt und die Auswirkungen auf die direkte und indirekte Arbeit in den unterschiedlichen Kontexten, in welchen wir uns bewegen. Ob Organisationsberatung, Führungskräftecoaching, Supervision oder andere Formate – die Organisation als System spielt selbstverständlich eine zentrale Rolle in unserer Arbeit.
Auf Basis  ihrer jahrzehntelangen praktischen und forschenden Tätigkeiten gestaltete Fr. Dr.in Schreyögg diese zwei Tage sehr ertragreich, indem sie ihr umfassendes Fachwissen stets mit praktischen Beispielen aus ihrem reichen Erfahrungsschatz darstellte und untermauerte.
Hinzu kamen eine Life-Supervision anhand des Fallbeispiels eines Teilnehmers, gezielte Verweise auf Literatur und Fachzeitschriften und eine sehr lebhafte, anregende kollegiale Diskussion rund um die Themen Organisationen und Institutionen im allgemeinen und Familienunternehmen im besonderen.
Weiterbildung mit Astrid Schreyögg für steirische ÖVS-SupervisorInnenDie „Gruppe in der Organisation“ als Grundlage für jede Teamsupervision wurde ebenso thematisiert wie auch Systemperspektiven und Prozessphänomene, die im „Lebenszyklus“ von Organisationen relevant sind. Aber auch Organisationskultur, organisatorische Subkulturen und mikropolitische Prozesse in Organisationen fanden in den rasch fließenden zwei Tagen genügend Raum und Zeit.

Zusammenfassend war dieses  Weiterbildungsseminar laut Rückmeldungen der TeilnehmerInnen fachlich sehr wertvoll, persönlich bestärkend und inhaltlich prägnant gefüllt.

Weiterführende Literatur:
Schreyögg, A., Schmidt-Lellek, C. (Hg.)(2009): Die Organisation in Supervision und Coaching. Sonderheft 3 von OSC. Wiesbaden: VS.

Workshop Aufstellungsarbeit in der Supervision

Aus den Überlegungen, hilfreiche Angebote an die steirischen ÖVS Mitglieder zu organisieren und Kontakt unter denselben zu fördern, fand am 11.10.2012 im Bildungshaus Mariatrost erstmals ein ÖVS Steiermark – Abend mit Fortbildungsangebot statt. Dr. Herta Scheucher stellte ihr Fachwissen und ihre Erfahrung zur Verfügung, gearbeitet wurde zu Aufstellungen in der Supervision. Der Abend war mit 21 TeilnehmerInnen hervorragend besucht.

Anhand einer konkreten Fragestellung konnte aufgestellt werden, anschließend wurden zahlreiche Fragen besprochen, die mit dem Einsatz der Aufstellungsarbeit in der Supervision einhergehen. So wurden Grenzen besprochen, insbesondere, wenn in Teams mit Teammitgliedern zu Teamthemen gearbeitet werden soll, sei dieser Zugang nicht geeignet. Weiters wurde der Einsatz von Aufstellungen v.a. mit Menschen als RepräsentantInnen ohne vorige, fundierte Ausbildung in der Arbeit mit denselben als sehr problematisch gesehen. Hier sei die Arbeit mit Medien (intermediäre Aufstellungen) besser geeignet, Dr. Scheucher verwies auf positive Erfahrungen im Einsatz derselben zur Klärung von Nähe-Distanz-Fragen der SupervisandInnen zu z.B. KlientInnen.

Ein allgemeiner Dialog über Risiken und Schäden in und durch Supervision, bzw. welche persönliche Voraussetzungen und Grundhaltungen der SupervisorInnen wesentlich sind, konnte in diesem Rahmen nicht mehr ausführlich geführt werden. Dies wäre ein weiterführendes Thema. Zusammenfassend war die 4-Stunden Veranstaltung ein sehr anregender Abend, eine Fortsetzung dieses Formats im nächsten Jahr wurde befürwortet.

Weiterführende Literatur zu Nebenwirkungen von Supervision:
B. Schigl, J. Erhardt und H. G. Petzold zum Thema in „Wo viel Licht ist, dort ist auch Schatten“ in: Integrative Therapie, Volume 37, No. 1/2, April 2011

Intensiver Clubabend zum Qualitäts-Entwicklungs-Gespräch (QEG)

Das letzte Fachgespräch in Club-Atmosphäre am 17.03.2011 stand ganz im Zeichen des Qualitäts-Entwicklungs-Gespräches (QEG), das derzeit als Pilotprojekt erprobt und evaluiert wird. Seitens der Geschäftsstelle in Wien war Peter Schwarzenbacher, Geschäftsführer der ÖVS, nach Graz gekommen um offene Fragen und Anmerkungen zum QEG zu beantworten.

 QEG – warum gerade jetzt?

Peter Schwarzenbacher gab zu Beginn einen Einblick warum der ÖVS das Thema Qualitätsmanagement bzw. –sicherung wichtig ist, der Tenor lag dabei auf „Wir (=ÖVS) wollen es selbst in die Hand nehmen bevor das Thema von außen kommt.“ In weiterer Folge ging er auf die unterschiedlichen Fragen und Rückmeldungen der Mitglieder ein, die der Einladung zur Teilnahme gefolgt waren.

Viele Aspekte des QEG konnten dabei durch den direkten Austausch näher erörtert, Vorbehalte und Missverständnisse ausgeräumt und derzeit noch bestehende „Kinderkrankheiten“ aufgezeigt werden. Peter Schwarzenbacher betonte, dass die derzeitige Form des QEG den kollegialen Austausch fokussiert und nicht der gegenseitigen Kontrolle unter Mitgliedern dient. Lebhafte Diskussionen gab es zur Frage, ob und wo es Unterschiede zwischen dem QEG und Formen der Intervision gibt, wobei als Resümee festgehalten wurde, dass eine Einbettung des QEG in bestehende Intervisionsgruppen immer möglich ist und durchaus sinnvoll erscheint.

Wie geht es beim QEG künftig weiter?

Klar ist, dass es künftig eine bestimmte Form der Qualitätssicherung geben wird, offen ist jedoch noch die genaue Form. Die Prämisse der ÖVS ist laut Peter Schwarzenbacher ein System, das für alle ÖVS-Mitglieder erfüllbar ist. Bis 30.06.2011 gibt es noch die Chance sich als Mitglied am Pilotprojekt zu beteiligen und Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der derzeitigen Form des QEG zu geben (ein entsprechender Rückmeldebogen ist auf der ÖVS-Homepage abrufbar und kann online in wenigen Minuten ausgefüllt werden). Auf diesem Weg besteht die Möglichkeit die künftige Form der internen Qualitätssicherung als Mitglied aktiv mitzugestalten.

Auch die ÖVS hat eine Partnerbörse

Als Bundeslandteam bieten wir uns gerne als Informations- und Vernetzungsdrehscheibe an, wenn man z.B. PartnerInnen für das QEG sucht. Einen ersten praktischen Testversuch eines 3er-Gespräches unter einander nicht näher bekannten steirischen SupervsisorInnen gab es bereits Anfang März, der von den Beteiligten gerade in dieser Form als sehr positiv und produktiv erlebt wurde. Wenn Sie also Kolleginnen oder Kollegen suchen, um mit diesen ein QEG gemeinsam durchzuführen, kontaktieren Sie uns bitte unter office@supervision-stmk.at und wir versuchen Kontakt mit anderen interessierten Mitgliedern herzustellen.

Wahl des steirischen ÖVS-Bundeslandteams

Wahl des steirischen ÖVS-Bundeslandteams: Danke für die Beteiligung!

Alle steirischen ÖVS-Mitglieder waren bis 18.02.2011 aufgerufen, ihre Landes-BerufsgruppenvertreterInnen zu wählen. Das Mittel der Briefwahl zeigte eine hohe Beteiligung, erleichterte den Mitgliedern den Zugang zur „Wahlzelle“ und gewährleistete alle demokratischen Spielregeln.

Die Ergebnisse im Detail:

Wahlberechtigt: 115 Personen; abgegebene Stimmen: 53 (Wahlbeteiligung 46%)
Pro-Stimmen: 49 (92,4 %)
Nein-Stimmen: 0 (0%)
Enthaltungen: 3 (5,7%)
Ungültig: 1 (1,9%)

Das ÖVS-Team Steiermark mit Beatrix ARLITZER, Gert ENZI MSc, Mag.a Djamila RIEGER, Martin Sylvester URBAN und Wolfgang ZEYRINGER MAS ist somit für den Zeitraum 2011/12 als ÖVS-Landesteam gewählt. Die Funktion des Bundeslandsprechers wird von Wolfgang Zeyringer wahrgenommen.